Ehrenamtstag: Ausflug führte Ehrenamtliche nach Münster

Nachdem es uns aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren nicht möglich war, freuten wir uns sehr, unsere Tradition der Ehrenamtstage endlich wieder aufleben lassen zu können und unseren freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr persönliches Engagement von Herzen zu danken. Und so unternahmen wir am vergangenen Samstag, 1. Oktober, einen gemeinsamen Ausflug.

Pünktlich um 11 Uhr ging es ab der Touristikhaltestelle am Hauptbahnhof Oberhausen los Richtung Münster. Nachdem wir den ersten Stau hinter uns gelassen hatten, begrüßte unser Geschäftsführer Frank Domeyer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Ehrenamtstages. „Wir wissen Ihren intensiven und unerlässlichen Einsatz sehr zu schätzen. Ohne Sie wäre vieles gar nicht möglich.“ Umso mehr freute auch er sich auf diesen Tag.

Unser gemeinsamer Ausflug mit Ehrenamtlichen des dwo führte uns zunächst zum Freilichtmuseum „Mühlenhof“ in Münster. Foto: dwo/LP

Erster Stopp war das Freilichtmuseum Mühlenhof. Nach einer süßen Stärkung im Dorfkrug mit Kaffee und Kuchen nahm uns Museumsführerin Helma Freese mit auf eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert. Die 83-Jährige führte uns zunächst vorbei an der Bockwindmühle, die dem Museum „Mühlenhof“ seinen Namen gab. Anschließend erzählte sie mit viel Witz und ohne Berührungsängste vom Leben in einem Mühlenhaus. Dabei sprach sie so überzeugend, dass man hätte meinen können, sie hätte auch vor rund 400 Jahren schon gelebt. Vom Mühlenhaus aus schlenderten wir weiter zur Landschule, in der es eine kleine Unterrichtsstunde unter anderem auf Plattdeutsch gab. „Die Frau ist einfach nur klasse“, waren sich unsere Ehrenamtlichen einig und bedankten sich mehrfach bei Helma Freese für die äußerst lehrreiche und amüsante Führung. Im Anschluss daran erkundeten wir auf eigene Faust die alten Gebäude, bis wir uns wieder am Bus trafen.

Nachdem wir den „Mühlenhof“ hinter uns gelassen hatten, steuerte unser Busfahrer Jupp die Münsteraner Altstadt an. Vom Parkplatz Schlossplatz aus bummelten wir vorbei an der gotischen Kirche St. Lamberti zum St.-Paulus-Dom. Dort erfuhren wir mehr über eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, über die gegen den Uhrzeigersinn laufende astronomische Uhr und über die Hauptorgel im Johanneschor. Besonders spannend: die Fotoausstellung „Augenblick mal …“ des Fördervereins Wohnhilfen e. V., der 1991 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Münsteraner Wohnungslosenhilfe gegründet wurde und zum Ziel hat, für wohnungslose Menschen ein Zuhause zu finden.

Bei unserem Besuch in der Münsteraner Altstadt kamen wir natürlich auch am St.-Paulus-Dom vorbei. Besonders spannend derzeit: eine Fotoausstellung des Fördervereins Wohnhilfen e. V.

Abends kamen wir in der Traditionsgaststätte „Stuhlmacher“ wieder zusammen, um dort gemeinsam westfälische Spezialitäten zu probieren. Auf den Tisch kamen unter anderem „Westfälisches Krüstchen“, „Westfälisches Zwiebelfleisch“ und „Westfälischer Pfefferpotthast“.

Müde, aber zufrieden – und satt – machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um kurz nach 19 Uhr wieder nach Hause. „Hach, das war ein richtig schöner Tag. Ich bin froh, dass ich mitgekommen bin“, resümiert abschließend eine Ehrenamtliche aus unserem PGZ. „Ich fand es auch toll und freue mich schon aufs nächste Jahr“, bestätigte ihre Freundin. Wir auch!

Sie möchten sich ebenfalls ehrenamtlich engagieren? Melden Sie sich gern bei Lisa Peltzer, Stabsstelle Koordination Ehrenamt, erreichbar unter Tel. 0208-810 949 10 oder per E-Mail an lisa.peltzer@diakoniewerk-oberhausen.de.

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